Paderborner entscheiden Turnkrimi gegen Leopoldshöhe für sich

Die Startgemeinschaft Paderborn konnte ihren ersten Sieg in der diesjährigen Oberligasaison einfahren. Im zweiten Saisonwettkampf trafen die Kunstturner aus der Paderstadt auf den TuS Leopoldshöhe. Auch dieses mal gingen die Paderborner mit einem dezimierten Team an die Geräte, da Andreas Trykacz und Felix Pott weiterhin verletzungsbedingt pausieren müssen. Durch Ausfälle auf der gegnerischen Seite steigerte sich das OWL Derby in einen wahren Turnkrimi.

Die Paderborner starteten souverän in den Wettkampf und bauten sich an den ersten drei Geräten ein deutliches Polster auf. Zur Halbzeit führte die SG mit 26:6 Scorepunkten gegen den Rivalen aus Leopoldshöhe. „Wir brauchten dieses Polster, um am Ende hin nicht leer auszugehen. Uns war klar, dass wir an den ersten drei Geräten einen ordentlichen Vorsprung rausholen mussten, da wir sonst untergegangen wären. Das war der Plan und ich bin erleichtert, dass es so gelaufen ist“, resümierte Felix Pott.

Durch vier saubere Übungen am Boden, Marc Lemperle überzeugte unter anderem mit dem Höchstwert an diesem Gerät, gingen die Paderborner direkt mit 7 zu 3 Punkten in Führung. Nur Ersatzturner Tim Renger musste sich seinem Duellanten geschlagen geben. Auch am Pauschenpferd lief es deutlich sauberer und routinierter als noch vor einer Woche. An einem der schwächsten Geräte der Paderborner konnte dennoch der Vorsprung durch weitere sechs Punkte vergrößert werden. Durch vier starke Übungen an den Ringen kamen nochmals zehn Zähler obendrauf.

In der zweiten Halbzeit war die Devise den Vorsprung einigermaßen aufrecht zu erhalten und ins Ziel zu bringen. Denn jetzt kamen die starken Geräte der Leos. Am Paradegerät dem Sprung schmälerte sich das Paderborner Polster von 20 auf nur noch 13 Punkte. Auch am Barren konnten die Gastgeber erneut drei Scorepunkte gut machen und es ging mit einem Zwischenstand von 30 zu 20 Scorepunkten für die Paderborner an das wettkampfentscheidende Gerät dem Reck. Jetzt wurde es richtig spannend, denn Leopoldshöhe war hier ganz klar die dominierende Mannschaft. Die Übungen sind deutlich anspruchsvoller und auf dem Papier sah es dementsprechend nicht so gut aus für die Paderborner. Aber schwerere Übungen bedeuten auch immer hohes Risiko und eine größere Gefahr für Fehler. Die ersten beiden Duelle entschied der TuS Leopoldshöhe mit 3 und 4 Scorepunkten für sich. Vor dem vorletzten Duell stand es 27:30 für Paderborn. Marc Lemperle legte in seinem Duell vor und kam sauber durch seine Übung. Durch einen Sturz vom Gerät seines Kontrahenten sicherte er seiner Mannschaft 3 Punkte. Auch im letzten Duell zeigte der Gegner nerven und auch Marcel Jörgens packte im entscheidenden Duell nochmals 2 Punkte auf das Konto der Paderborner, wodurch sich ein Endstand von 35 zu 27 Scorepunkten für die Turner von der Pader ergab. Dieser Sieg war ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt in der Oberliga.

Es war ein sehr spannender, verletzungsfreier und fairer Wettkampf. Die SG Paderborn bedankt sich für die nette Gastfreundschaft und hofft nächstes Jahr erneut aufeinander zu treffen.

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SG Paderborn 2019