Niederlage beim Meister

Die SG Paderborn hat ihren letzten Wettkampf der Oberligasaison 2017 gegen den bereits feststehenden Meister TV Isselhorst wie erwartet verloren. Am Ende stand mit 217,40 zu 232,95 Punkten eine deutliche Niederlage zu Buche.
Im Vorfeld war die Favoritenrolle bereits klar dem TV Isselhorst zugeteilt. Die Mannschaft hatte sich im Laufe der Saison stark präsentiert und mit schwierigen Übungen überzeugt. Die SG Paderborn versprach sich dennoch den ein oder anderen Gerätepunkt mitzunehmen. Ziel war es außerdem die gute Saison mit einem erfolgreichen Abschluss zu beenden.

Am Boden konnte die SG gut in den Wettkampf starten. Marcel Jörgens brachte hier mit 13,60 Punkten den Höchstwert für die Paderborner. Ärgerlich war jedoch das zu häufige Übertreten der Bodenfläche, was zu zusätzlichen Abzügen führte. Am Ende gewann Isselhorst das Gerät knapp mit nur 0,3 Punkten Vorsprung. Hier wäre durchaus ein erster Gerätepunkt möglich gewesen.

Im Anschluss am Pauschenpferd konnten die Paderborner mit den hochwertigen Übungen der Gastgeber allerdings nicht mithalten. Die Turner Sebastian Steube, Tim Renger, Moritz Brüggemann und Thomas Kirchhoff konnten hier nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Anders sah die Situation an den Ringen aus, welche bereits seit Jahren zu den stärksten Geräten gehören. Die Übungen von Kirchhoff (13,30 P.) und Brüggemann (13,45 P.) sicherten der SG Paderborn den erhofften Gerätepunkt. ,,Unser Ziel, den Favoriten an einzelnen Geräten etwas ärgern zu können, ist aufgegangen. Damit können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein.“ zeigte sich Brüggemann erfreut.

Denn auch am Sprung war das Ergebnis denkbar knapp. Marc Lemperle überzeugte mit einem sauberen Tsukahara (12,90 P.), konnte aber eine knappe Niederlage an diesem Gerät nicht verhindern. Die Isselhorster gewannen mit 0,25 Punkten Vorsprung.

An den letzten beiden Geräten, dem Barren und Reck, waren die Paderborner dagegen chancenlos. Am Ende gewannen die Isselhorster deutlich, die SG freute sich über einen Gerätepunkt an den Ringen, und kann damit zufrieden auf die Saison zurückblicken. In einer sehr ausgeglichenen Liga konnte das Ziel Klassenerhalt bereits früh erreicht werden. Mit den insgesamt drei Siegen und drei Niederlagen wird das Jahr auf einem sehr erfolgreichen vierten Platz beendet.
,,Wir können stolz auf uns sein und haben alles und sogar noch mehr erreicht, was wir uns für die Oberliga vorgenommen hatten.“ bilanzierte Teamchef Felix Pott.

Nach einer kurzen Phase der Regeneration wird dann wieder das Training aufgenommen, um die Übungen für das nächste Jahr aufzustocken und noch sicherer zu turnen. Vor allem an den Problemgeräten Pauschenpferd und Reck ist noch viel Potenzial nach oben vorhanden. Wenn dies abgerufen wird, kann sich in der Oberligasaison 2018 durchaus weiter nach vorne orientiert werden. Der Kader der Paderborner wird vorrausichtlich unverändert bleiben.

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SG Paderborn 2018