Kantersieg im Ostwestfalenduell gegen Leopoldshöhe

Die Oberliga Turner der SG Paderborn haben ihren fünften Saisonwettkampf deutlich mit 39 zu 18 Punkten gegen den TuS Leopoldshöhe gewonnen. Damit konnte der Klassenerhalt aus eigener Kraft realisiert werden.

Bevor der Wettkampf startete, präsentierte der erst 13 Jahre alte Nachwuchsturner Alejandro Peters eine Bodenübung außer Konkurrenz. Mit dieser fabelhaften Leistung betrieb der junge Paderborner beste Eigenwerbung bei Teamchef Felix Pott.

Die dann eingesetzten Paderborner Startturner sicherten den Hausherren das erste Ausrufezeichen gegen die vermeintlichen stärkeren Gäste. Mit insgesamt 7 zu 2 Scorepunkten blieb der Boden in Paderborner Hand.

Am Pferd brachte man ebenfalls alle vier Übungen ohne Sturz ins Ziel und profitierte gleichzeitig von einigen Fehlern der Gäste. Zwischenstand 15:4 vor den Ringen.

Am Paradegerät der Paderbornern den Ringen, konnte die Führung weiter ausgebaut werden. Sodass es zur Halbzeit schon recht eindeutig 27 zu 4 stand.

Mit diesem satten Punktepolster ging es an den Sprung. Wie im Vorfeld erwartet, mussten die Paderborner dieses Gerät eindeutig mit 2 zu 9 abgegeben, da hier die Leopoldshöher klar die dominierende Mannschaft war. Erwähnenswert ist jedoch das Oberliga-Debüt von Nachwuchsturner Alejandro Peters, der mit einem Handstandüberschlag mit einer ganzen Schraube einen höheren Punktverlust verhindern konnte. Marcel Jörgens war auf Seiten der Paderborner der Einzige, welcher etwas Zählbares holen konnte.

Abhaken und nach vorne schauen. Am Barren lief es wieder deutlich besser. Hier wurde die Ausgeglichenheit der Paderborner Barrenspezis belohnt. Durch eigene Stärke und Unsicherheiten der Gäste gewann man dieses Gerät mit 10 zu 0 Punkten. Vor dem Reck stand es somit 39 zu 13, was rein rechnerisch für die Leopoldshöher nicht mehr einzuholen war. Mit dem sicheren Sieg im Gepäck ging es dann an das finale Gerät. Hier verschenkte man jedoch sehr viele Punkte, da lediglich Sebastian Reller fehlerfrei durch seine Übung gekommen ist.

„Wir haben uns auf unsere Stärken konzentriert und die einzelnen Duelle taktisch clever gesetzt. Zudem war aber auch etwas Glück dabei, dass den Gästen einige Fehler unterlaufen sind. Sonst wäre das Ergebnis sicher nicht so eindeutig ausgefallen“ bilanzierte der stellvertretende Teamchef Moritz Brüggemann.

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SG Paderborn 2018